Frauenbund: Tagesfahrt zur Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz am 16.07.2019

Interessante und erholsame Stunden in der Fränkischen Schweiz verbrachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Tagesfahrt des Kath. Frauenbundes zur Burg Rabenstein im Ahorntal. 1. Vorsitzende Agnes Hartwig begrüßte im Bus 42 Frauen und Männer und dankte Claudia Hartmann von der Vorstandschaft für die Organisation der Tour. Nach kurzweiliger Fahrt im Reisebus durch das romantische Wiesenttal, vorbei an Pottenstein, erreichte man am späten Vormittag die Burg Rabenstein. Die einstündige Führung durch die schöne Burganlage, deren Geschichte im Jahr 1188 begann, startete auf der großen Burgterrasse mit schönem Blick über das Ailsbachtal. Der erste Bau entstand im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts unter Ahnherr Eschwin de Rabenstein. 1349 übernahmen die Burggrafen von Nürnberg die Burg und die dazugehörigen Ländereien. Sie wurde mehrfach zerstört, auch im Dreißigjährigen Krieg und wieder aufgebaut und 1557 kehrten die Rabensteiner auf ihre Stammburg zurück. 1742 erlosch mit Peter Johann Albrecht das Geschlecht der Rabensteiner im Ahorntal und die Burg blieb bis 1975 im Besitz der Grafen von Schönborn. Bereits seit den 1970er Jahren wurde die Burganlage renoviert und ist seit 2004 in der Hand der Burg Rabenstein Event GmbH. Es stehen heute den Gästen 22 elegante Zimmer und Suiten zur Verfügung, ein Burgrestaurant und reich ausgestattete Prunksäle für verschiedene Feierlichkeiten. Die Reisegruppe des Frauenbundes besichtigte während der Führung u.a. den festlich geschmückten Renaissance-Saal, den Markgrafensaal, den Waffensaal und das Jagdzimmer mit vielen Jagdtrophäen. Der Rundgang endete in der historischen Burgkapelle, die besonders in den Sommermonaten für Trauungen genutzt wird. Nach einer Kaffeepause nutzten viele die anschließende Freizeit zu einem Besuch der nahegelegenen Sopienhöhle, eine der schönsten, aktiven Tropfsteinhöhlen in Süddeutschland. Über Jahrtausende entstanden hier einzigartige Tropfsteingebilde und sogar ein komplett erhaltenes Höhlenbären-Skelett konnte bestaunt werden. Ebenso bestand die Möglichkeit zum Besuch der Falknerei mit einer Flugvorführung und einem Spaziergang durch den schön angelegten Eulen- und Greifvogelpark. Nach diesen vielen Eindrücken freute sich die Reisegruppe auf eine gute Brotzeit im schattigen Biergarten gegenüber der Burg. Am frühen Abend wurde wieder die Heimfahrt angetreten.






Text + Bilder: Gaby Narozny
30. Juli 2019